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Die Schädlingsbekämpfung ist in Österreich ein Gewerbe mit Tradition. War es viele Jahrzehnte ein so genanntes konzessioniertes Gewerbe, ist die Schädlingsbekämpfung seit 1994 ein Handwerk mit Meisterprüfung. Seit 2002 gibt es überdies einen Lehrberuf der Schädlingsbekämpfung, welcher es aber auch im zweiten Bildungsweg ermöglicht, Facharbeiter auszubilden.

Der Schädlingsbekämpfer arbeitet zumeist im Hintergrund. Oft ist nicht bekannt, was er in Wahrheit leistet. Wir haben uns in den letzten Jahren mit dem „Schädlingsbekämpfer des Tierreiches“, der Fledermaus verglichen. Auch über dieses Tier ist in Wahrheit wenig bekannt, außer das es als grau und unheimlich gilt. Also gibt es in Wahrheit viele Parallelen, so dass wir uns 2003 veranlasst sahen, im Tiergarten Schönbrunn eine Tierpatenschaft für die Fledermaus einzugehen.

Aufgaben, Ziele

Die primäre Aufgabe des professionellen Schädlingsbekämpfers ist es, unser heutiges zivilisiertes Umfeld weitestgehend schädlingsfrei zu halten. Trotz umfangreicher Maßnahmen im Gesundheits- und Hygienebereich sind Schädlinge nicht auszurotten, sondern nur gezielt gering zu halten.

Heutzutage gilt es immer wieder, bedingt auch durch die alltägliche Globalisierung, neue Herausforderungen im wahrsten Sinn des Wortes zu meistern. SARS, Vogelgrippe oder andere weltweiten Phänomene sind im Vormarsch. Da gilt es als Schädlingsbekämpfer seinen Teil dazu beizutragen, die modernen Gefahren unseres menschlichen Lebens gering zu halten. Bei allen diesen Krankheiten, Seuchen oder Epidemien sind auch immer Schädlinge im Spiel. Aus der Geschichte ist der berühmte Rattenfloh bekannt, der in Wahrheit die Epidemie Pest verbreitete und Jahrhunderte lang die Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Damit dies nicht noch einmal passiert, ist es wichtig, sich als Schädlingsbekämpfer tagtäglich einzubringen.

Unsere Anforderungen – die Umsetzung

Für die Professionalität in diesem Handwerk ist eine gute Ausbildung notwendig. Neben der guten Ausbildung des Unternehmers sind auch die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter in dieser Dienstleistungsbranche wichtig.

Denn schlechte Anwendung von Bekämpfungsmaßnahmen kann im schlechtesten Fall neben Bearbeitungsschäden zu Resistenzenbildungen bei den zu bekämpfenden Schädlingen führen. Daher ist es uns wichtig, den Beruf des Schädlingsbekämpfers noch weiter im Alltäglichen bekannt zu machen. Denn auch die Anwendung im privaten Bereich von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen führen oft zu diesen Problemen.

Daher ist es uns ein Anliegen, auch der breiten Öffentlichkeit und der Gemeinschaft unserer (potentiellen) Kunden den Sinn der professionell betriebenen Schädlingsbekämpfung näher zu bringen.

Unser Team

Gruppenbild des Schädling-Teams

v.l.n.r. Dr. Daniel Slama, Mag. Peter Fiedler, Berufszweigobfrau Marianne Jäger, Landesinnungsgeschäftsführer Mag. Georg Lintner, Dipl.-Ing. Bernhard Neubauer mit der Zooärztin Dr. Hanna Vielgrader und der Direktorin vom Zoo Schönrunn, Frau Dr. Dagmar Schratter